Hezbollah droht Israel

Zehntausende Hezbollah Anhänger Versammelten sich Donnerstags in der südlichen Vorstadt Beiruts um sich von Imad Mughaniyah zu verabschieden. Mughaniyah ist Dienstagsnacht in Damaskus bei einem Sprengstoffanschlag ums Leben gekommen. Er war der militärischen Kopf der Hisbollah und die Nummer 2. nach Nasrallah. Im Ausland galt Mughnija als einer der übelsten und meist gesuchtesten Figuren des internationalen Terrorismus. Auf Mughnija Konto gingen die Bombenanschlag auf die US-Botschaft, die französische Fallschirmspringer und US-Marinesoldaten Kaserne im Libanon (1983), an den Bombenanschläge auf die israelische Botschaft (1992) und das jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires (1994), und für die Entführung mehrer Ausländern im Libanon in den 80er und einer TWA-Maschine (1985). Das FBI aus den USA hatte für Imad ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar ausgesetzt. Der Hezbollah-Chef Nasrallah hielt nach dem Begräbnis eine Rede vor seinen Anhänger. In seiner Rede beschuldigte er Israel an dem Mord Mughaniyah und drohte mit einem neuen Krieg. Von Seiten Israels kam kein Kommentar weder zum Tod Mughaniyah noch zu den Drohungen Nasrallahs. Die Bewachung israelischer Botschaften im Ausland wurde verstärkt, da man Racheaktionen moslemischer Terrororganisationen befürchtet.

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