Protestaktion während der Olympia-Feuer Zeremonie
März 25, 2008
Vor 10 Jahre am Karfreitag 1998 (damals der 10. April) unterzeichneten die Regierung der Republik Irland, die Regierung Großbritanniens und die Parteien in Nordirland ein Abkommen, die den 30 Jährigen von 1968 bis 1998 Bürgerkrieg (The Troubles) zwischen Rebulikaner und Loyalisten beendeten. Die Streitparteien einigten sich darin den Nordirlandkonflikt zukünftig auf friedlichem Wege zu lösen.
Die wichtigsten Punkte des Abkommens:
Durch zwei getrennten Volksabstimmungen, in Nordirland (71%) sowie in der Republik Irland (94%) stimmte die Mehrheit für das Abkommen. Nordirland bekam ein umfassendes Regionalparlament mit 108 Sitzen, dass mit legislativen Befugnissen in den Bereichen Finanzen, wirtschaftliche Entwicklung, Soziales, Gesundheit, Bildung, Umwelt und Landwirtschaft ausgestattet ist. Ein britisch-irischer Rat und eine unabhängige nordirische Kommission für Menschenrechte wurde zur Überwachung des Friedensprozess gebildet. Bei den ersten Wahlen erreichten die Unionisten nur knapp die Mehreit, Friedensnobelpreisträger David Timble von Ulster Unionist Party (UUP) wurde der erste Regierungschef in Nordirland, sein Stellvertreter war Seamus Mallon von der Social Democratic and Labour Party (SDLP). Das Hauptproblem in Timbles Riegierungszeit war die Umsetzung die im Karfreitagsabkommen geforderte Entwaffnung der Paramilizen auf beiden Seiten, die durch Suspendierung der Regierung und Parlament Nordirlands von Seiten Großbritanniens endete. Ab Juli 2001 stand Nordirland wieder unter direkter Kontrolle Londons. Die auf den 29. Mai 2003 Vorgesehen Wahlen zum nordirischen Parlament wurden kurz davor von der Blair-Regierung abgesagt und auf einen nicht terminierten Zeitpunkt verschoben. Am 9. März 2007 fanden dann die Wahlen, mit Siegen der Extremistischen Lager.
Quellen:
3./4. 5. 2008
Wien
Die iranische Bedrohung - Die islamische Republik, Israels Existenzkampf und die europäischen Reaktionen
Konferenz mit Benny Morris, Yossi Melman, Patrick Clawson, Menashe Amir, Florian Markl, Niloofar Beyzaie, Matthias Küntzel, Michael Oren, Bruno Schirra, Hiwa Bahrami, Stephan Grigat, Robert Schindel, Simone Dinah Hartmann, Jeffrey Herf, Kayvan Kabouli, Thomas von der Osten-Sacken u. a.
Campus der Universität Wien, Alserstraße/Spitalgasse, Hof 2, Hörsaal C1
STOP THE BOMB
In der Bozner Stadtgalerie findet vom 8. bis zum 30. März eine Ausstellung über Anne Frank und die Geschichte der Shoa statt. Die Ausstellungen ist täglich Vormittag von 9 bis 13 Uhr und Nachmittags 16 bis 19 Uhr besuchbar, Eintritt frei. Zu Ostern (22. bis 24. März) bleibt die Ausstellung geschlossen.
Mehr Infos:
Der Orf 2 zeigt am Sontag den 9. März um 23:10 den Dokumentarfilm ”Hafners Paradies” von Günter Schwaiger. Der Dokumentarfilm handelt über den Südtiroler Paul Hafner, einen ehemalige Waffen-SS Offizier, der wie viele andere Nationalsozialisten nach der Niederlage NS-Deutschland im faschistischen Franco-Spanien Unterschlupf fand. Der 84 Jährige Paul Hafner, der nie für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen war konnte in all den Jahren seit 1945, wie es im Film zu sehen ist ungestört und bestraft in Spanien weiter Leben. Hafner zeigt bis heute keine Reue, leugnet in der Öffentlichkeit den Holocaust und zeigt bei jeder guten Gelegenheit stolz den Nazi-Gruß.
Mehr Infos:
Am 8. März 1857 soll es in New York zu einem Streik von Textilarbeiterinnen gekommen sein. Die Arbeiterinnen protestierten gegen niedrige Löhne und unzumutbare Arbeitsverhältnisse. Die Polizei habe nach Überlieferung diese Demonstration gewaltsam niedergeschlagen, zahlreiche Frauen seien dabei ums Leben gekommen. Im Dezember 1977 erklärte die UN-Generalversammlung den 8. März zum Internationalen Frauentag, der sich gegen jede Diskriminierung von Frauen und Mädchen überall auf der Welt wendet.
In Bozen finden am 8. März 2008 den ganzen Tag mehrere Veranstaltungen zum Thema Frau im Café Plural Feminin Art&Culture am Pfarrplatz 19 statt.
Programm: