Über uns

Wir sind Philo-Antideutsche Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Südtirol gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus, Sexismus, Homophobie und Islamismus.  Die Antifa Toscanini ist nach dem italienischen Dirigent, Antifaschist und Israel Freund Arturo Toscanini benannt. Traditioneller Antifaschismus im Sinne, nur Jagd auf ein paar Neonazigruppen zu machen ist nicht unser Ding, wir setzten uns mehr mit der Gesamtgesellschaft auseinander. Anstatt nur Neonazis und Neofaschisten im Visier zu haben, haben auch die antiimperalistische (Ex) Linke und Islamisten unsere Aufmerksamkeit und Feindschaft verdient! Adorno hatte bereits in den 60er gewarnt, dass das Nachleben faschistischer Tendenzen in der Demokratie gefährlicher seien als faschistische Tedenzen gegen die Demokratie.

Unser Ziel ist es die “antideutsche” und “antinationale” Bewegung, die es seit 1989 in Deutschland und später in den 90er auch in Österreich gibt in Südtirol bekannt zu machen. Antideutsch heißt nicht, dass wir Deutsche hassen oder gegen Südtirol sind. Wir haben weder was gegen SüdtirolerInnen noch gegen ItalienierInnen, doch gibt an der Südtiroler Gesellschaft auf beiden Seiten viel zu kritisieren. Allgemein sind wir in der “Südtirolerfrage” unparteisch, wir kenne weder Treue zum Land Tirol noch zum italienischen Staate, übringens ist Südtirol für uns nur ein Nebenthema. Unsere Solidarität gehört dem Staat der Shoa-Überlebenden und anderen bedrohten Minderheiten! Mehr Infos über die Antideutsche findet ihr unter “was heißt antideutsch?”!

“Wenn man den Zionismus kritisiert, dann meint man die Juden!”     Martin Luther King Jr.

“Der Antisemitismus ist das Merkzeichen einer zurückgebliebenen Kultur!” Friedrich Engels

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Antideutsch für Einsteiger

 

20 Antworten zu “Über uns”

  1. matti sagt:

    ich wage den einwurf..
    zitat: “Wir sind Philo-Antideutsche Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Südtirol gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus, Sexismus, Homophobie und Islamismus.”

    ihr seid also für amerikanismus?

  2. andi sagt:

    man erlaube meine fragen:
    wo hört eure solidarität auf und beginnt das individuelle verständnis für gut und böse? heißt ihr alles gut was die israelische regierung (und die amerikanische?!) veranstaltet oder wo ist die grenze? muss man nicht differenzieren zwischen staat (israel) und religion (judentum)?

    mfg

  3. Antonio G sagt:

    “Keine Treue dem Land Tirol und dem italienischen Staate lautet unsere “Parole”, denn Patrioten sind Idioten! Unsere Solidarität gehört dem Staat der Shoa-Überlebenden!”

    Wenn ich euch recht verstehe lehnt Ihr den Staat (=die organisierte Gemeinschaft von Menschen innerhalb eines Staatsterritoriums) bzw. die Gesellschaft an deren umfangreichen Vorteilen ihr direkt partizipiert ab. Dafür gilt euere Solidarität einer anderen Nation im Nahen Osten. Warum?
    (Ich stelle diese Frage aus ehrlichem Interesse und nicht aus irgendwelchen feindseligen Absichten heraus)

  4. Betoncowboy sagt:

    Ich hätte nie gedacht, dass es auch in Südtirol Antideutsche gibt. Gewisse eurer Ansätze kann ich teilen, jedoch geht mir bedingungslose Solidarität mit Israel zu weit.

  5. Antifa Toscanini sagt:

    @matti

    Antiamerikanismus hat nichts damit zu tun ob man jetzt für oder gegen Amerika ist.
    Antiamerikanismus ist eine Ressentiment, Rassismus und Vorurteil gegenüber den USA, in dem Staat, Land, Bevölkerung, Kultur, Regierung, Marken usw in einen Topf geworfen werden. Es handelt sich beim Antiamerikanismus nicht mehr um eine Kritik an der US-Politik sondern um eine Diskriminierung, Ablehung und Verteufelung an allem was amerikanisch ist. Man vergisst dabei oder will nicht wahr haben dass die USA ein vielseitiges Land ist.

  6. Antifa Toscanini sagt:

    @andi

    Unsere Solidarität zu Israel ist Bedingungslos, was nicht heißt dass wir alles gut sehen was die israelische Regierung tut, aber trotzdem stehen wir immer zu Israel, weil Israel der Staat der Holocaust Überlebenden ist, weil dessen Existenz seit seiner Gründung bis Heute immer noch Bedroht ist weil Israel der einzigste Demokratische Staat im Nahosten ist, indem Glaubens- und Meinungsfreiheit gibt. Die Religion hat damit nicht viel zu tun. Israel ist ein laizistischer Staat, der sich zwar als jüdisch bezeichnet, da jede Person mit jüdischer Abstammung dessen Staatsbürgerschaft erlangen kann. Der Zionismus sah im jüdischen Staat, einen Ort an dem Juden vom Antisemitismus entkommen und frei Leben konnten, nicht einen Ort für die Erhaltung der jüdischen Religion usw.

  7. Antifa Toscanini sagt:

    @Antonio G

    Grundsätzlich lehnen wir alle Staaten ab, doch wird zwischen Faschistischen (z.B. Iran, Sudan), Postfaschistischen (Italien, Spanien), Nationalen (Griechenland, Thailand) und Bürgerlichen Staaten (Frankreich, Großbritannien) unterschieden, da
    die bürgerliche Gesellschaftsordnung ein wesentlicher Fortschritt gegenüber einem religiös-fundamentalistischen oder völkisch-nationalistischen Regime ist.
    Die Organsierte Gemeindschaft wird nicht abgelehnt, jede Gemeinde soll sich Selbstverwalten und mit anderen Regional und Überregional zusammenarbeiten dafür braucht nicht umbedingt einen Staat. Eine Welt ohne Staaten auf der es keine Klassen, Rassismus und Antisemitismus gibt wäre unser Ideal. Aber da das nicht der Fall ist, ist der Staat Israel als Schutz für Juden vor dem Antisemitismus umbedingt notwendig.

  8. Antifa Toscanini sagt:

    @Betoncowboy

    Wir definieren uns seit 2004 als Antideutsche, da wir mehrers mit den Antideutsche aus Deutschland und Österreich teilen und uns verbindet, vorallem über die Themen Antisemistismus (Antizionismus), Antiamerikanismus und Islamismus.

  9. Antonio G sagt:

    Danke für die Antwort! Jetzt würde mich noch interessieren, mit welchem Schlagwort ihr Israel klassifiziert (national, bürgerlich, faschistisch, religiös-fundamentalistisch…?)

    Insbesondere wenn man auf Wikipedia etwa solche Sachen liest:

    “In offiziellen Statistiken wird vorrangig zwischen Juden und Nichtjuden unterschieden, hier werden die Juden sowohl als Volk wie auch als Religion verstanden.”

    “Die jüdischen Siedlungen wurden in den besetzten Gebieten errichtet und dürfen nur von jüdischen Israelis bewohnt werden”

    “Ein Netz von Straßen, die nur von israelischen Bürgern genutzt werden dürfen, bietet eine gute Verkehrs-Infrastruktur zwischen den Siedlungen und dem israelischen Territorium. Zugleich erschwert es die Entwicklung in den palästinensischen Autonomiegebieten. Der komfortable Siedlungsausbau wie auch die ständige Militärpräsenz machen jährlich einen erheblichen Teil der israelischen Staatsausgaben aus.”

    Zu vergessen sind in diesem Zusammenhang auch nicht die Konflikte um das Wasser, in denen die Palästinenser systematisch den kürzeren ziehen und anderweitig existierende Diskriminierungen von denen man oft hört.

    Die von euch vorgeschlagene “Gemeindengesellschaft” scheint mir nicht sehr praktikabel und ich sehe eigentlich auch keinen Vorteil gegenüber dem Staat. Im Gegenteil sehe ich keinen Grund eine Gesellschaft in noch kleinere Organisationseinheiten zu zerstückeln, die so nochmehr Konflikt und Ausgrenzungspotential bilden und auch für das wirtschaftliche und soziale Leben hinderlich sind. Die Zeit der einzelnen Sippen, Gemeinden und Stämme wie wir es z.b bei den Germanen und anderen archaischen Gesellschaftsformen gehabt haben, ist zum Glück vorbei. Ein gut funktionierender Sozialstaat (an diesem guten Funktionieren sollte man aus Solidarität zu seinen Mitmenschen arbeiten) dient dem einzelnen wohl weit mehr.
    Das grundsätzliche Ablehenen von Staaten, ohne eine soziale Alternative scheint mir daher kontraproduktiv.

    Ihr schreibt, dass eine Welt in der es keine “Klassen, Rassismus und Antisemitismus” gibt euerem Ideal entspräche und erklärt euch bedingungslos mit Israel solidarisch. - Entspricht Israel diesem Ideal?

    Würdet ihr einen Vergleich zwischen dem heutigen Antisemitismus und der heutigen Islamophobie als unzulässig erachten?

    Ich hoffe, dass ihr euch durch meine Fragen nicht gekränkt fühlt. Da mir das Phänomen “Antideutsch-Bewegung” bis vor kurzem neu war und sich mir bei objektiver Betrachtung diese Fragen stellten, wäre ich froh, wenn ihr mich aufklären würdet.

  10. Miki sagt:

    Ich lade euch gerne bei der unserer (Antifa meran) diskussion ein!!

    http://www.antifa-meran.org

  11. Lorenz sagt:

    Was macht ihr gegen faschistische Relikte in Südtirol?

    http://www.faschistische-relikte.bz.st/index.php?option=com_content&task=view&id=39&Itemid=30

  12. waschtl sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herrn,
    ich moechte nicht eure politische Einstellung kritisieren, oder in Zweifel stellen. Nur soviel wer andere kritisiert sollte wissen wovon er spricht. Die AV Meinhardia ist weder eine Burschenschaft, noch diesen nahe. Die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft oder einem Corps, Landsmannschaft…usw. fuehrt bei der Meinhardia zum Ausschluss, da diese als Christliche Studentenverbindung grundlegende anderstlautende Prinzipien verfolgt. Bezueglich alldeutsch: Die AV Meinhardia ist ausdruecklich allen drei Sprachgruppen gegenueber offen und Ihre Aktivitas kommt bereits aus fuenf Nationen. Sie ist auch den christlichen Konfessionen gegenueber sehr freizuegig. Also bitte ich in Zukunft um Qualitaet und nicht Quantitaet eurer Aussagen. Im Zeitalter des Internets haette euch ein abklaeren 5 Minuten gekostet, um nicht unobjektiv zu sein. Sollte es unter euch Studenten oder Akademiker geben koennten diese sicher intern einmal ein Seminar zum Thema Wissenschaftlichkeit von Aufsaetzen fuehren.
    Mit besten Gruessen
    waschtl (v/o Pan M-B!)

  13. Antifa Toscanini sagt:

    @Lorenz

    Gegen die faschistische Relikte in Südtirol können wir nicht viel machen. Wir sehen sie aber als einen Schandfleck, die unserer Meinung nach weck gehörten.

  14. zuppi sagt:

    hi admins,
    euer blog-layout ist leider völlig im eimer,was ist denn da los?

  15. Antifa Toscanini sagt:

    Das ist uns schon bewusst, wenn wir einmal mehr Zeit dafür haben werden wir uns darum schon kümmern.

  16. zuppi sagt:

    wenn ich beim troubleshooting hilfreich sein kann,eine mail an mich reicht - steht in meiner blogseitenleiste ganz unten.
    ahoi
    zuppi

  17. antifaduisburg sagt:

    Hallo,

    kühl das Ihr uns verlinkt, würden wir auch gerne tun, wenn da nur nicht die Nazis von PI wären. Bitte schaut Euch doch noch mal die Seite genauer an und überlegt Euch den Link noch mal.
    Defense Israel !
    Antifa Duisburg

  18. bibomedia sagt:

    Have a nice day !

  19. riflessoanrchico sagt:

    Ich finde es ziemlich lächerlich und paradox, dass eine antifaschistische aktion, was als solche gegen jegliche form von nationalismus und staatswesen sein sollte, im eigenen logo mit der amerikanische und israelische flagge schwenkt!
    ob antideutsch oder auch nicht ich glaube nicht das man den palestina konflikt löst oder auch nur annähernd analysieren kann in dem man partei ergreift!
    ich zweifle stark an eurem konzept von antifaschismus…. und bitte auch um mehr Objektivität!

  20. Antonio G sagt:

    Schade, dass ihr meine Fragen ignoriert und deshalb keine Diskussion zustande kommt. Ich sehe mich in meinem Verdacht bestätigt, dass hier auf unreflektierte Weise einem politischen Modetrend gefolgt wird und schon bei der kleinsten Frage das argumentativ kaum substantiierte Fundament wackelt.

    Als unverbesserlicher Optimist versuche ich es einfach nocheinmal.
    Ich zitiere, die ersten beiden diskussionseinleitenden Posts:

    Antifa Toscanini sagt:

    Dezember 11, 2007 um 11:59
    @Antonio G

    Grundsätzlich lehnen wir alle Staaten ab, doch wird zwischen Faschistischen (z.B. Iran, Sudan), Postfaschistischen (Italien, Spanien), Nationalen (Griechenland, Thailand) und Bürgerlichen Staaten (Frankreich, Großbritannien) unterschieden, da
    die bürgerliche Gesellschaftsordnung ein wesentlicher Fortschritt gegenüber einem religiös-fundamentalistischen oder völkisch-nationalistischen Regime ist.
    Die Organsierte Gemeindschaft wird nicht abgelehnt, jede Gemeinde soll sich Selbstverwalten und mit anderen Regional und Überregional zusammenarbeiten dafür braucht nicht umbedingt einen Staat. Eine Welt ohne Staaten auf der es keine Klassen, Rassismus und Antisemitismus gibt wäre unser Ideal. Aber da das nicht der Fall ist, ist der Staat Israel als Schutz für Juden vor dem Antisemitismus umbedingt notwendig.

    Antonio G sagt:
    Dezember 14, 2007 um 10:21

    Danke für die Antwort! Jetzt würde mich noch interessieren, mit welchem Schlagwort ihr Israel klassifiziert (national, bürgerlich, faschistisch, religiös-fundamentalistisch…?)

    Insbesondere wenn man auf Wikipedia etwa solche Sachen liest:

    “In offiziellen Statistiken wird vorrangig zwischen Juden und Nichtjuden unterschieden, hier werden die Juden sowohl als Volk wie auch als Religion verstanden.”

    “Die jüdischen Siedlungen wurden in den besetzten Gebieten errichtet und dürfen nur von jüdischen Israelis bewohnt werden”

    “Ein Netz von Straßen, die nur von israelischen Bürgern genutzt werden dürfen, bietet eine gute Verkehrs-Infrastruktur zwischen den Siedlungen und dem israelischen Territorium. Zugleich erschwert es die Entwicklung in den palästinensischen Autonomiegebieten. Der komfortable Siedlungsausbau wie auch die ständige Militärpräsenz machen jährlich einen erheblichen Teil der israelischen Staatsausgaben aus.”

    Zu vergessen sind in diesem Zusammenhang auch nicht die Konflikte um das Wasser, in denen die Palästinenser systematisch den kürzeren ziehen und anderweitig existierende Diskriminierungen von denen man oft hört.

    Die von euch vorgeschlagene “Gemeindengesellschaft” scheint mir nicht sehr praktikabel und ich sehe eigentlich auch keinen Vorteil gegenüber dem Staat. Im Gegenteil sehe ich keinen Grund eine Gesellschaft in noch kleinere Organisationseinheiten zu zerstückeln, die so nochmehr Konflikt und Ausgrenzungspotential bilden und auch für das wirtschaftliche und soziale Leben hinderlich sind. Die Zeit der einzelnen Sippen, Gemeinden und Stämme wie wir es z.b bei den Germanen und anderen archaischen Gesellschaftsformen gehabt haben, ist zum Glück vorbei. Ein gut funktionierender Sozialstaat (an diesem guten Funktionieren sollte man aus Solidarität zu seinen Mitmenschen arbeiten) dient dem einzelnen wohl weit mehr.
    Das grundsätzliche Ablehenen von Staaten, ohne eine soziale Alternative scheint mir daher kontraproduktiv.

    Ihr schreibt, dass eine Welt in der es keine “Klassen, Rassismus und Antisemitismus” gibt euerem Ideal entspräche und erklärt euch bedingungslos mit Israel solidarisch. - Entspricht Israel diesem Ideal?

    Würdet ihr einen Vergleich zwischen dem heutigen Antisemitismus und der heutigen Islamophobie als unzulässig erachten?

    Ich hoffe, dass ihr euch durch meine Fragen nicht gekränkt fühlt. Da mir das Phänomen “Antideutsch-Bewegung” bis vor kurzem neu war und sich mir bei objektiver Betrachtung diese Fragen stellten, wäre ich froh, wenn ihr mich aufklären würdet.

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