April 4, 2008
15. Januar 1929 - 4. April 1968
Vor 40 Jahre wurde der der Afroamerikaner Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. in Memphis, Tennessee, erschossen. Zum 40. Todestag würdigen und gedenken die USA Martin Luther King und seinen gewaltfreien Kampf gegen die Rassendiskriminierung. Kings bekannteste Rede war “I Have a Dream”, die er am 28. August 1963 in Washington vor 250.000 Menschen hielt.
“I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: ‘We hold these truths to be self-evident: that all men are created equal.’
I have a dream that one day on the red hills of Georgia the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at a table of brotherhood.
I have a dream that one day even the state of Mississippi, a state sweltering with the heat of injustice and sweltering with the heat of oppression, will be transformed into an oasis of freedom and justice.
I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character.
I have a dream today.”
Quellen:
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Verfasst von Antifa Toscanini
März 7, 2008
In der Bozner Stadtgalerie findet vom 8. bis zum 30. März eine Ausstellung über Anne Frank und die Geschichte der Shoa statt. Die Ausstellungen ist täglich Vormittag von 9 bis 13 Uhr und Nachmittags 16 bis 19 Uhr besuchbar, Eintritt frei. Zu Ostern (22. bis 24. März) bleibt die Ausstellung geschlossen.
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Verfasst von Antifa Toscanini
März 7, 2008
Der Orf 2 zeigt am Sontag den 9. März um 23:10 den Dokumentarfilm ”Hafners Paradies” von Günter Schwaiger. Der Dokumentarfilm handelt über den Südtiroler Paul Hafner, einen ehemalige Waffen-SS Offizier, der wie viele andere Nationalsozialisten nach der Niederlage NS-Deutschland im faschistischen Franco-Spanien Unterschlupf fand. Der 84 Jährige Paul Hafner, der nie für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen war konnte in all den Jahren seit 1945, wie es im Film zu sehen ist ungestört und bestraft in Spanien weiter Leben. Hafner zeigt bis heute keine Reue, leugnet in der Öffentlichkeit den Holocaust und zeigt bei jeder guten Gelegenheit stolz den Nazi-Gruß.
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Verfasst von Antifa Toscanini
März 6, 2008
Am 8. März 1857 soll es in New York zu einem Streik von Textilarbeiterinnen gekommen sein. Die Arbeiterinnen protestierten gegen niedrige Löhne und unzumutbare Arbeitsverhältnisse. Die Polizei habe nach Überlieferung diese Demonstration gewaltsam niedergeschlagen, zahlreiche Frauen seien dabei ums Leben gekommen. Im Dezember 1977 erklärte die UN-Generalversammlung den 8. März zum Internationalen Frauentag, der sich gegen jede Diskriminierung von Frauen und Mädchen überall auf der Welt wendet.
In Bozen finden am 8. März 2008 den ganzen Tag mehrere Veranstaltungen zum Thema Frau im Café Plural Feminin Art&Culture am Pfarrplatz 19 statt.
Programm:
- 10.00 Uhr: Schalter Frauen Nissà
Vorstellung des Projektes mit musikalischer Begleitung der Violinistin Rodìca Mariàn (aus Moldavien)
- 11.00 Uhr: Aperitif “Gana”
Vorstellung der dritten Nummer des Frauenmagazins “Gana” in ladinischer Sprache, mit Musik und Theateraufführung auf Ladinisch
- 16.00 Uhr: Frauenstorming. Das Cafè Plural als Begegnungsort der Frauen
Wir tauschen uns darüber aus und sammeln Vorschläge und Beiträge
- 17.00 Uhr: Ein Kaleidoskop weiblich gesehen
Gesänge, Gedichte und Abbildungen der und für die Frauen des Neunhunderts mit Milena Cossetto
- 18.30 Uhr: Verse auf arabisch
Performance der tunisischen Dichterin Olfa Sassi
- 19.30 Uhr: Die Frauen die in mir wohnen
Ein Netz von Wörter und Tanz von und mit Rosa Tapià (Equador) mit Bühnenbild von Renata Mariotti (Trient)
- 20.00 Uhr: Frauendinner mit Spezialmenü, veranstaltet vom Cafè Plural
Infos, Vormerkungen und Kosten: Cafè Plural - Tel. 0471 366 946
- 20.00 Uhr: S.A.M. Session
Cover and discover
- 20.30 Uhr: Zalamandra
Feuertanzperformance von und mit Barbara Lechner
- 22.30 Uhr: Feminissima Dance Party
mit D-jane Märry O. (cross culture, garage house, pop- rock, charts, funk, latin)
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Verfasst von Antifa Toscanini
Februar 15, 2008
In Italien ist der Wahlkampft für die Parlamentswahlen schon voll im gange. Eines der Wahlkampfthemen wird wieder das Thema Abtreibung werden. Die Abtreibung ist zwar in Italien seit 1978 erlaubt, aber nach wie vor ein sensibles Thema. Es ist erlaubt bis zur 24. Schwangerschaftswoche die Schwangerschaft Abzubrechen. Der Katholischen Kirche nahstehende Parteien und Organisationen, sogar der Vatikan selbst fordern immer wieder dass das Gesetz 194 überarbeitet werden sollte, um eine Verkürzung der Abtreibungsfrist zu erreichen.
Am Donnerstag demonstrierten Frauenorganisationen in Rom für das Recht auf Abtreibung. Anlass dafür war ein Vorfall in Neapel am Dienstag, wo die Polizei in ein Krankenhaus kamen um einen Schwangerschaftsabbruch einer 39 Jahren alten Frau zu überprüften. Man warf der Frau vor zu spät und damit illegal abzutrieben zu haben. Nach Angaben des Krankenhauses wurde die Frau noch unter Einfluss von Narkosemitteln von der Polizei ausgefragt. Die Gesundheitsministerin Turco und die Frauenministerin Pollastrini zeigten sich „tief geschockt“ von dem Vorfall und sprachen von einer skandalösen Offensive gegen das Recht der Frauen auf Abtreibung.
Quellen:
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Verfasst von Antifa Toscanini
Februar 14, 2008
Zehntausende Hezbollah Anhänger Versammelten sich Donnerstags in der südlichen Vorstadt Beiruts um sich von Imad Mughaniyah zu verabschieden. Mughaniyah ist Dienstagsnacht in Damaskus bei einem Sprengstoffanschlag ums Leben gekommen. Er war der militärischen Kopf der Hisbollah und die Nummer 2. nach Nasrallah. Im Ausland galt Mughnija als einer der übelsten und meist gesuchtesten Figuren des internationalen Terrorismus. Auf Mughnija Konto gingen die Bombenanschlag auf die US-Botschaft, die französische Fallschirmspringer und US-Marinesoldaten Kaserne im Libanon (1983), an den Bombenanschläge auf die israelische Botschaft (1992) und das jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires (1994), und für die Entführung mehrer Ausländern im Libanon in den 80er und einer TWA-Maschine (1985). Das FBI aus den USA hatte für Imad ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar ausgesetzt. Der Hezbollah-Chef Nasrallah hielt nach dem Begräbnis eine Rede vor seinen Anhänger. In seiner Rede beschuldigte er Israel an dem Mord Mughaniyah und drohte mit einem neuen Krieg. Von Seiten Israels kam kein Kommentar weder zum Tod Mughaniyah noch zu den Drohungen Nasrallahs. Die Bewachung israelischer Botschaften im Ausland wurde verstärkt, da man Racheaktionen moslemischer Terrororganisationen befürchtet.
Quellen:
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Verfasst von Antifa Toscanini
Februar 12, 2008
Rede auf der Kundgebung gegen Peymann am 8.2.08 vor dem Berliner Ensemble
von Tjark Kunstreich
Verehrtes Premierenpublikum!
Sie wollen sich heute Abend Claus Peymanns Inszenierung von Shakespeares “Richard III.” ansehen und sind nun mit einem Häuflein Protestierender konfrontiert, die Ihnen den reibungslosen Premierenabend ein wenig vergällen.
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Februar 8, 2008
Ein antisemitischer Vorfall im Internet sorgt in Italien für Empörung. Im November hatte ein italienischer Blog eine “Schwarze Liste” publiziert, auf der 162 Professoren an italienischen Universitäten denuziert wurden, weil sie angeblich jüdisch seinen oder Israel unterstützen. Der Blog wirft ihnen vor Propaganda für Israel auf Kosten des italienischen Volkes zu machen und den Versuch Italiens Universitäten in Zionistische Lobbys umzuwandeln. Der Großteil der Professoren die der Blog erwehnte unterrichten an der großen römischen Universität La Sapienza. Die Namen auf der “Schwarzen Liste” sind nicht mehr lesbar, nachdem die jüdische Gemeinschaft Italiens heute Klage eingereicht hatte. Die italienische Polizei hat die Ermittlungen gegen die unbekannten Autoren des Bloges aufgenommen.
„Der Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung hat nichts mit den Werten zu tun, die die Universität La Sapienza vertritt“ Rektor Renato Guarini
Quellen:
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Verfasst von Antifa Toscanini