„Der Peymann, die Mullahs und der Tod“

Claus Peymann kauft sich einen Tschador und fährt nach Teheran

 Jonathan Mann 

Unter dem Motto „Der Peymann, die Mullahs und der Tod“ demonstrierten Dutzende gegen den Gastspiel des Berliner Ensemble in Teheran  

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Claus Peymann versteht etwas von guter Inszenierung. Der Ex- Bochumer und Wahlwiener stellte sich den Demonstranten und diskutierte. Warum Kultursendungen wie 3sat-Kulturzeit NUR die Argumente des Mullahreisenden bringen bleibt wohl ein Rätsel.

Das Berliner Ensemble will sowas wie deutsche Aufklärung nach Teheran bringen und wird nach Ansicht der Demonstranten
zum Komplizen der Mullahs. Die bisher weitgehende Ausklammerung der Argumente der Demonstranten durch deutschsprachige Medien wie 3sat und seiner Kulturzeit deutet wohin die Reise geht.

Eine bizarre Begegnung zweier Demonstranten am Rande der Demo mit Rolf Hochhuth, der seinen Lob für Holocaustleugner David Irving bestätigte führte kurzzeitig zum Tumult.
Aufrechte deutsche Passanten herrschten die beiden Dialogpartner Hochhuts an: „Ihr seid ja gar keine Juden“ (die einzig gültige moarlische Daseinsberechtigung
in Deutschland?) worauf diese einen Toilettentest anboten, der letztendlich unterblieb.

Bilder (c) Daniel F.
Oben: Claus Peymann diskutiert…
 

die jüdische“ 09.02.2008

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