Archiv für Februar, 2009

Rechtsextremer Burschenschafterkommers in Innsbruck 2009‏!

Posted in Antifaschismus & Antifa with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , on Februar 28, 2009 by Antifa Toscanini

“Rechtsextreme Burschenschafter missbrauchen das Tiroler Gedenkjahr 2009
für ihre menschenverachtende Ideologie. NR-Präsident Martin Graf stellt
den Ehrenschutz!” ,so der Sprecher der Autonomen Antifa Innsbruck, Manfred
Schmidt.
Von 19.-21. Juni 2009 werden rechtsradikale Innsbrucker Burschenschaften
wie unter Anderem die Brixia, die Suevia und die Skalden den “Festkommers”
der schlagenden Waffenstudenten in Innsbruck organisieren!
Geladen sind Gäste aus dem rechtsextremen Spektrum des gesamten
deutschsprachigen Raums!
Einschlägig bekannt sind die Innsbrucker Burschenschaften durch die
Schändung des jüdischen Friedhofs in Innsbruck und die Einladung des
Holocaustleugners David Irving. In ihren Reihen befinden sich ehemalige
NSDAP bzw. SS-Mitglieder und nach dem NS-Verbotsgesetz verurteilte
Verbrecher wie zum Beispiel Herwig Nachtmann.
Nichtsdestotrotz, konnten über die Parteistrukturen der FPÖ/BZÖ
Innsbrucker Burschenschafter bis in die höchsten Instanzen des Staates
aufsteigen. Außerdem ist mit Christopf Mösenbacher als Vorsitzender des
Rings freiheitlicher Studierender (RfS) ein Mitglied einer
FPÖ-Vorfeldorganisation maßgeblich an der Organisation des Kommerses
beteiligt. Überschneidungen der FPÖ zum rechtsextremen Milieu werden somit
zum wiederholten Male deutlich. Martin Grafs Affinität zum
deutschnationalen Lager ist ja bekannt!
Evelyn Roth, die Vorsitzende der Autonomen Antifa Innsbruck fordert die
Öffentlichkeit zu einem entschlossenen Handeln gegen den Kommers 2009 und
die rechtsextremen Männerbünde auf! “Das Tiroler Gedenkjahr 2009 sollte
Anlass dazu geben, kritisch über Nationalsozialismus und Antisemitismus in
der Tiroler Geschichte zu reflektieren! Für rechtsextremes Gedankengut
darf es in Tirol keinen Platz geben!”

Für nähere Informationen besuchen sie die Homepage der Autonome Antifa Innsbruck

Wir brauchen Ihre Unterstuetzung!

Posted in Action with tags , , , , , , , , on Februar 27, 2009 by Antifa Toscanini



Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von STOP THE BOMB, sehr geehrte Damen und Herren!

Seit unserer Gründung vor gut einem Jahr haben wir viel erreicht. Es ist uns in kurzer Zeit gelungen, eine gesellschaftliche Debatte über Geschäfte mit dem Iran in Gang zu setzen. Wir haben eine Diskussion über den menschenverachtenden Charakter des iranischen Regimes, die Bedrohung Israels und des Westens durch das iranische Atomprogramm und über mögliche Maßnahmen gegen die Diktatur der Mullahs initiiert und Beachtung in den nationalen und internationalen Medien gefunden.

Und das soll auch so bleiben. Um unsere Arbeit erfolgreich fortführen zu können, benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung. Wir bitten alle, die Interesse an der Fortsetzung unserer Aktivitäten haben, um Spenden.

Unserem Ziel, die österreichische und europäische Politik zur Verhängung von umfassenden Sanktionen zu bewegen, die OMV zum Abbruch der Verhandlungen über ihren Milliardendeal mit dem iranischen Regime zu drängen und die Politik von einer Unterstützung der säkularen und rechtsstaatlichen iranischen Opposition zu überzeugen, sind wir ein gutes Stück näher gekommen. Die österreichische Bundesregierung ist von ihrer vorbehaltlosen Unterstützung der OMV abgerückt. Der Konzern hat trotz Drängens aus Teheran immer noch keinen Vertrag unterzeichnet, was insofern Vorbildwirkung für andere Firmen hat, als auch sie sich mit neuen Investitionen im Iran zurückhalten.

Mittlerweile existiert STOP THE BOMB auch in Deutschland, Frankreich und Tschechien. Wir konnten neue Aktivisten für unser Bündnis gewinnen, haben andere Organisationen animiert, sich stärker auf die iranische Bedrohung zu konzentrieren und konnten Kontakte zu zahlreichen Institutionen, Politikern und Medienvertretern knüpfen. Weder die Geschäfte der österreichischen Wirtschaft mit dem Iran noch die Kooperation auf politischer Ebene bleiben unwidersprochen.

Wir hoffen sehr, das auch in Zukunft mit Ihrer Hilfe und Ihren Spenden gewährleisten zu können und danken herzlich für Ihre bisherige Unterstützung. Unter http://at.stopthebomb.net/img/STB-Aktivitaeten-2008.pdf haben wir für Sie einen ausführlichen Jahresbericht über unsere bisherigen Aktivitäten zusammengestellt. Nachdem 2009 ein entscheidendes Jahr hinsichtlich der Bemühungen um Sanktionen und der Verhinderung der iranischen Bombe werden wird, hoffen wir sehr, mit Ihrer Spende unsere Arbeit fortsetzen zu können.

Simone Dinah Hartmann für STOP THE BOMB

Unsere Kontoverbindung:
Zahlungszweck: Stop the Bomb
EmpfaÅNnger: Liga für Aufklärung und Freiheit
Konto-Nr.: 28939040700
BLZ: 20111
IBAN: AT752011128939040700
BIC: GIBAATWW
Paypal: paypal@stopthebomb.net

Italienisches Schulamt organisiert Ausstellung zur Judenverfolgung

Posted in Events with tags , , , , , , , , , on Februar 24, 2009 by Antifa Toscanini

Fast zwei Monate lang wird in der Stadtgalerie am Bozner Dominikanerplatz eine Ausstellung zu sehen sein, die der Judenverfolgung in Italien gewidmet ist. Der Startschuss zur Ausstellung, die vom Italienischen Schulamt organisiert wird, fällt am 12. Februar.

In den von Faschismus und Nationalsozialismus dominierten Ländern Europas waren die Jahre von 1933 bis 1945 für die jüdische Bevölkerung Jahre des Schreckens. Zunächst aller ihrer Bürgerrechte beraubt, wurde ihnen danach auch das Recht auf Leben abgesprochen. Die Folge: Konzentrationslager, Gaskammern, Holocaust. In Italien wurden die Juden zunächst bereits im faschistisch dominierten Königreich verfolgt (bis 1943), später in der faschistischen Rumpfrepublik systematisch in die Vernichtungslager deportiert.

Diesen beiden Phasen der Judenverfolgung in Italien von 1933 bis 1945 ist die Ausstellung des Italienischen Schulamts gewidmet, die mit der Unterstützung der Kulturabteilungen des Landes und der Stadtgemeinde Bozen sowie der Pädagogischen Institute und der Jüdischen Kultusgemeinde in Meran nach Bozen geholt worden ist. Anhand von Zeitdokumenten zeichnet die vom CDEC (Fondazione Centro di Documentazione Ebraica Contemporanea) realisierte Ausstellung die Judenverfolgung in Italien nach, wobei sowohl die allgemeinen Aspekte als auch Einzelschicksale ins Blickfeld gerückt werden.

Mit Hilfe der Arbeitsgruppe „Geschichte und Region“ wurde die Ausstellung um lokalhistorische Bezüge ergänzt, nachdem Juden auch in Südtirol als Teil des faschistischen Italien und danach der Operationszone Alpenvorland verfolgt worden sind. Gewidmet ist die Ausstellung der 1940 in Bozen geborenen Olimpia Carpi, die als jügstes Opfer der Judenverfolgung
in Südtirol nach Auschwitz deportiert und dort wahrscheinlich 1944 ermordet worden ist.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 12. Februar, um 18.00 Uhr, danach ist sie bis 4. April in Bozen zu sehen. Für Schulklassen werden kostenlose Führungen in italienischer und in deutscher Sprache angeboten. Vormerkungen unter 0471 977855.

 

Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand

Posted in Events with tags , , , , , , , , , , , , , on Februar 24, 2009 by Antifa Toscanini

 

Einladung zu einer ideologiekritischen Konferenz

am Samstag, den 28. Februar 2009

im Kinosaal der Humboldt-Universität Berlin

 

Nehmen wir an, dass eintritt, was zunehmend wahrscheinlich wird, und die sich anbahnende Krise größer wird als ihre Vorgängerinnen in den letzten fünfzig Jahren. Dann bedeutet das: Verarmung, Verelendung, Tod vor der Zeit. Aber auch Persönlichkeitsstörungen, Selbstmorde und scheinbar völlig unmotivierte individuelle Gewaltausbrüche. Dort, wo es noch Arbeit gibt, steigen Kontrolle und Misstrauen, eine als Überlebenskampf ausagierte Konkurrenz macht Lohnarbeit endgültig zur Schinderei und Nachbarschaft zum Alptraum. Wer könnte wollen, dass das Schlimme noch schlimmer wird, wer könnte wollen, dass sein ganzes Sinnen und Trachten dem Überlebenskampf gilt und er annehmen muss, dass alle anderen ihm nur noch feindlich gegenübertreten. Wer möchte in einer Gesellschaft leben, die Anfälle von Massenpanik überkommt?

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Schweigt, wenn ihr Deutsche seid!

Posted in Antifaschismus & Antifa with tags , , , , , , , , , , , , , , on Februar 19, 2009 by Antifa Toscanini

 

Am vergangenen Freitag und Samstag zogen Nazis aus Anlass des Jahrestags der Bombardierung Dresdens durch die Stadt. Auch Kai-Uwe und sein Kamerad Henry waren dabei.

von Matthias Galle und Michael Bergmann

Über Kai-Uwe dröhnt der Verkehrslärm, die Demonstration beginnt in einer Unterführung. Das Vasallensystem bedient sich mieser Methoden, um ein würdevolles, stilles Gedenken an die Toten zu behindern! Kai-Uwe schüttelt erbost den Kopf. Die strengen Regeln auf der Demonstration verbessern seine Laune auch nicht gerade. Verdammtes Rauchverbot! Aber Anweisung ist Anweisung, der altgediente Kamerad Thomas »Steiner« Wulff sagt, wo es langgeht: »Hände aus den Taschen, die Skelette und die Kreuze nach vorne zu Maik! Formation einnehmen, fünf nebeneinander! Versucht, das hinzukriegen!« Und so reiht sich auch Kai-Uwe in den Aufmarsch des »Aktionsbündnisses gegen das Vergessen« ein. Es ist der Abend des 13. Februar. Dank der Fackeln kommt doch noch eine würdevolle Stimmung auf. Aber warum darf Enrique Valls, ein Abgeordneter der Alianza Nacional aus Spanien, die Eröffnungsrede halten? Spanier zuerst, oder wie? Zum Glück übersetzt der Demonstrationsanmelder Maik Müller von den Freien Kräften Dresden die Rede ins Sächsische.

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Dresden 14.02.2009 Highlights: No Pasáran!

Posted in Video with tags , , , , , , , , , on Februar 19, 2009 by Antifa Toscanini

 

Der Geist der Fatwa!

Posted in Islamismus & Terrorismus with tags , , , , , , , , , , , , , , , , on Februar 18, 2009 by Antifa Toscanini

 

Seit Khomeini vor 20 Jahren seine Mord-Fatwa gegen Salman Rushdie erließ, findet eine Einschränkung des Rechts auf Meinungs- und Redefreiheit statt – aus Angst, »religiöse Gefühle« könnten verletzt werden. Die postkoloniale Linke ist daran nicht ganz schuldlos.

von Udo Wolter

Die Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie wirkt bis heute. Ihr Geist weht sogar durch die Uno. Die Forderungen nach Einschränkung der Redefreiheit zum »Schutze« religiöser Gefühle und zur Eindämmung der »Islamophobie« haben längst Eingang in die Agenda der Vereinten Nationen gefunden. Zuletzt wurde, vor allem auf Betreiben der Staaten der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), am 18. Dezember auf der UN-Vollversammlung eine Resolution zur »Bekämpfung der Diffamierung von Religionen« durchgesetzt, in der konkret als Religion nur der Islam erwähnt wird. Zuvor hatte der UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) bereits eine Reihe ähnlicher Resolutionen verabschiedet. (Jungle World 32/08) Der »Sonderberichterstatter zur Beförderung und zum Schutz der Meinungs- und Ausdrucksfreiheit« wurde zudem aufgefordert, »über Fälle zu berichten, in denen der Missbrauch der Redefreiheit den Tatbestand der rassistischen oder religiösen Diskriminierung erfüllt«. Damit wird der Sinn des Paragrafen 19 der allgemeinen Menschenrechtserklärung, auf den sich einst die Verteidiger und Herausgeber von Rushdies »Satanischen Versen« in Deutschland beriefen, in sein Gegenteil verkehrt. Der eigentliche Skandal an dem UN-Beschluss vom Dezember ist, dass es so gut wie keinen Skandal gab.

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