Archive for the Events Category

Das iranische Regime

Posted in Events with tags , , , , , , , , , , , , on Juni 30, 2009 by Antifa Toscanini

 

Was tun gegen die Planung eines Genozids, Nuklearbewaffnung und Menschenrechtsverletzungen?

Vortrag von Prof. Irwin Cotler
(ehem. kanadischer Justizminister und Generalstaatsanwalt)

Begrüssung:
NR Dr. Hannes Jarolim (Justizsprecher d. SPÖ)
NR Mag. Albert Steinhauser (Justizsprecher d. Grünen)

Moderation:
Simone Dinah Hartmann (STOP THE BOMB)

Freitag, 3. Juli 2009, 18:00 Uhr
Jüdisches Museum, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Der iranische Präsident Ahmadinejad wurde bei den Pseudowahlen Anfang Juni im Amt bestätigt. Das Agieren des Obersten Geistlichen Führers Ali Chamenei und der Revolutionsgarden nach den Wahlen hat abermals gezeigt, dass die aggressivsten und radikalsten Kräfte innerhalb der „Islamischen Republik“ gar nicht daran denken, ihre Machtpositionen aufzugeben. Nicht, dass ein Wahlsieg von Ahmadinejads Herausforderer etwas Substantielles an der antiisraelischen Außenpolitik, dem Festhalten am Nuklearprogramm und der Verfolgung der Opposition geändert hätte, aber der Sieg Ahmadinejads bedeutet, das sich jene Fraktionen des iranischen Regimes durchgesetzt haben, die auf jegliche verbale Rücksichtnahme gegenüber dem Westen und jede Zurückhaltung bei der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung verzichten.

Wie kann Europa darauf reagieren? Was kann die westliche Welt der gefährlichen Mischung aus Verhetzung, Vernichtungsdrohungen und Nuklearprogramm entgegensetzen? Und warum beteiligt sich Österreich nicht an den Bemühungen, das iranische Regime konsequent unter Druck zu setzen und ist statt dessen bestrebt, seine wirtschaftlichen Beziehungen mit der Diktatur der Ajatollahs und der Pasdaran noch auszubauen? Prof. Irwin Cotler, der gemeinsam mit international renommierten Juristen wie Alan Dershowitz eine Initiative gestartet hat, um Ahmadinejad und andere Vertreter des Regimes wegen der Anstachelung zum Genozid vor Gericht zu stellen und mit scharfen Sanktionen zu belegen, wird in dem Vortrag seine Vorschläge zum Vorgehen gegen die Führung in Teheran erläutern.

Prof. Irwin Cotler war Justizminister und Generalstaatsanwalt in Kanada. Er arbeitete als Rechtsprofessor an der McGill University in Montreal und ist seit 1999 Mitglied des kanadischen Parlaments, wo er zu den Mitgründern der Parliamentarians for Global Action und der Save Darfur Parliamentary Coalition gehörte. Als Justizminister und Generalstaatsanwalt Kanadas initiierte er die erste Anklage im Rahmen des kanadischen Gesetzes über Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit wegen des Völkermords in Ruanda. Prof. Cotler zählt zu den Gründern der interparlamentarischen Koalition zur Bekämpfung des Antisemitismus.

Eine Veranstaltung von STOP THE BOMB mit Unterstützung von Scholars for Peace in the Middle East – Austria

http://www.stopthebomb.net

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Protestmarsch zur Unterstützung der iranischen Demokratiebewegung!

Posted in Events with tags , , , on Juni 24, 2009 by Antifa Toscanini

Datum:

Donnerstag, 25. Juni 2009

Zeit:

16:30 – 19:30

Ort:

Landhausplatz INNSBRUCK

Stadt/Ort:

Innsbruck, Austria

 

GO TO HELL!!

GO TO HELL!!

OMV – Murder & More?

Posted in Events with tags , , , , , , , , on April 28, 2009 by Antifa Toscanini

 

Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!

Kundgebung vor der Jahreshauptversammlung der OMV

Mittwoch, 13. Mai 2009, 12:30 Uhr
Vienna Austria Center, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien
(U1 Kaisermühlen-VIC)

Die OMV plant trotz massiver internationaler Kritik, ihre Geschäfte mit dem iranischen Regime weiter auszubauen. Obwohl mittlerwei­le selbst die österreichische Bundesregierung von ihrer vorbehalt­losen Unterstützung des geplanten Milliarden-Deals mit dem Iran abgerückt ist, hält die OMV, an der die Republik Österreich zu über 30 Prozent beteiligt ist, nach wie vor daran fest. Zudem versucht der Konzern weiterhin, das Nabucco-Pipeline-Projekt voranzutrei­ben, das nach bisherigen Planungen nur Sinn ergibt, wenn es mit Erdgas aus dem Iran gespeist wird.
Um gegen die Hofierung und Finanzierung des iranischen Regimes durch einen Konzern wie die OMV zu demonstrieren, rufen wir dazu auf, sich an den Protesten vor der Jahreshauptversammlung der OMV zu beteiligen.

Weitere Informationen:
http://at.stopthebomb.net

Mahnwache „Keine Geschaefte mit den iranischen Mullahs“ am 1. April!

Posted in Events with tags , , , , , , on März 24, 2009 by Antifa Toscanini

 

Mahnwache anlässlich des 30. Jahrestages der Ausrufung der „Islamischen Republik“ im Iran

Am 1. April 1979 wurde im Iran die „Islamische Republik“ ausgerufen. Das einzige, was es zu diesem Jubiläum zu feiern gibt, sind 30 Jahre Widerstand gegen dieses menschenverachtende Regime. 30 Jahre „Islamischen Republik Iran“ bedeuten 30 Jahre Terror nach innen und außen: Verfolgung von GewerkschafterInnen, nationalen und religiösen Minderheiten, studentischen AktivistInnen, Homosexuellen, Frauen und Oppositionellen. Mit unserer Mahnwache, die zeitgleich auch in anderen europäischen Städten wie Berlin und Den Haag stattfinden wird, gedenken wir der Opfer der Mullah-Herrschaft im Iran. Zehntausende wurden ermordet, Millionen ins Exil getrieben.

Mittwoch, 1. April 2009, 16.30 – 20.00
vor dem Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring

RednerInnen u.a.:
Dr. Madeleine Petrovic (Klubobfrau der Grünen NÖ)
Dr. Richard Schmitz (Österreichisch-Israelische Gesellschaft)

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Events: 30 Jahre Islamische Republik Iran

Posted in Events with tags , , , , , , , , , , , on März 6, 2009 by Antifa Toscanini

 

Was tun gegen Nuklearprogramm und Terror?

Podiumsdiskussion mit
– Javad Asadian
(Iranischer Schriftstellerverband, Präsident a.D. des iranischen Pen Club im Exil)
– Simone Dinah Hartmann
(STOP THE BOMB)
– Dr. Madeleine Petrovic
(Klubobfrau der Grünen NÖ)
– Heribert Schiedel
(Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Aktion gegen den Antisemitismus)
– Dr. Ursula Stenzel
(Bezirksvorsteherin Innere Stadt, ÖVP)

Donnerstag, 19. März 2009, 19.30
Festsaal Altes Rathaus,
Wipplingerstraße 6-8, 1010 Wien

30 Jahre Islamische Republik Iran stehen nicht nur für Diktatur und Terror, sondern auch für 3 Jahrzehnte gescheiterte Iranpolitik des Westens. Während die Gewaltherrschaft im Iran ungebrochen fortbesteht und das Regime durch sein forciertes Atomprogramm außenpolitisch eine wachsende Gefahr darstellt, zögern die europäischen Staaten immer noch, eine konsequente Sanktionspolitik umzusetzen. Atomwaffen in der Hand des iranischen Regimes würden nicht nur für Israel eine existenzielle Bedrohung darstellen, sondern auch zu einem atomaren Wettrüsten in der Krisenregion Naher Osten und zur weltweiten Stärkung islamistischer Kräfte führen.

Was kann gegen das iranische Regime, das Konferenzen zur Leugnung des Holocaust veranstaltet und sich in Österreich der Sympathien rechtsextremer Kreise erfreuen kann, unternommen werden? Wie kann die iranische Opposition, die seit 30 Jahren gegen die Diktatur der Ajatollahs kämpft, unterstützt werden? Und wie kann das iranische Nuklearprogramm, das laut den jüngsten UN- und IAEO-Berichten viel weiter fortgeschritten ist als bisher angenommen, gestoppt werden?

Eine Veranstaltung von STOP THE BOMB

Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Mahnwache anlässlich des 30. Jahrestages der Ausrufung der „Islamischen Republik“ im Iran

Mittwoch, 1. April 2009, 16.30 – 20.00
vor dem Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring

Events zum Tag der Frau 2009 in Südtirol

Posted in Events with tags , , , , , , , on März 5, 2009 by Antifa Toscanini

 

All 4 girls

 

Fetet mit, girls! An diesem Tag steht ihr mit euren Interessen in dem Mittelpunkt. Am Nachmittag werden interessante Workshops angeboten und am Abend tolles Fest mit Frauenbands

Bozen, Teatro Cristallo

07.03.2009, 14:30-18:00 Uhr

Bozen, Anfiteatro Parco Petrarca (Ex Orso Pippo)

07.03.2009, 20:30-01:00 Uhr

 

 

Internationaler Tag der Frau Pre-Party

 

Pre-Party zum internationalen Tag der Frau
Music & Tanz mit Djane Marion

Bozen, Cafè Plural

07.03.2009, 20:00-02:00 Uhr

 

 

Italienisches Schulamt organisiert Ausstellung zur Judenverfolgung

Posted in Events with tags , , , , , , , , , on Februar 24, 2009 by Antifa Toscanini

Fast zwei Monate lang wird in der Stadtgalerie am Bozner Dominikanerplatz eine Ausstellung zu sehen sein, die der Judenverfolgung in Italien gewidmet ist. Der Startschuss zur Ausstellung, die vom Italienischen Schulamt organisiert wird, fällt am 12. Februar.

In den von Faschismus und Nationalsozialismus dominierten Ländern Europas waren die Jahre von 1933 bis 1945 für die jüdische Bevölkerung Jahre des Schreckens. Zunächst aller ihrer Bürgerrechte beraubt, wurde ihnen danach auch das Recht auf Leben abgesprochen. Die Folge: Konzentrationslager, Gaskammern, Holocaust. In Italien wurden die Juden zunächst bereits im faschistisch dominierten Königreich verfolgt (bis 1943), später in der faschistischen Rumpfrepublik systematisch in die Vernichtungslager deportiert.

Diesen beiden Phasen der Judenverfolgung in Italien von 1933 bis 1945 ist die Ausstellung des Italienischen Schulamts gewidmet, die mit der Unterstützung der Kulturabteilungen des Landes und der Stadtgemeinde Bozen sowie der Pädagogischen Institute und der Jüdischen Kultusgemeinde in Meran nach Bozen geholt worden ist. Anhand von Zeitdokumenten zeichnet die vom CDEC (Fondazione Centro di Documentazione Ebraica Contemporanea) realisierte Ausstellung die Judenverfolgung in Italien nach, wobei sowohl die allgemeinen Aspekte als auch Einzelschicksale ins Blickfeld gerückt werden.

Mit Hilfe der Arbeitsgruppe „Geschichte und Region“ wurde die Ausstellung um lokalhistorische Bezüge ergänzt, nachdem Juden auch in Südtirol als Teil des faschistischen Italien und danach der Operationszone Alpenvorland verfolgt worden sind. Gewidmet ist die Ausstellung der 1940 in Bozen geborenen Olimpia Carpi, die als jügstes Opfer der Judenverfolgung
in Südtirol nach Auschwitz deportiert und dort wahrscheinlich 1944 ermordet worden ist.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 12. Februar, um 18.00 Uhr, danach ist sie bis 4. April in Bozen zu sehen. Für Schulklassen werden kostenlose Führungen in italienischer und in deutscher Sprache angeboten. Vormerkungen unter 0471 977855.