Archiv für Neonazis

Gegen den Burschenschafter Kommers in Innsbruck!‏

Posted in Action with tags , , , , , on Juni 14, 2009 by Antifa Toscanini

 

Kommers angreifen - Alpenfestung schleifen!

19. bis 21. Juni 2009 in Innsbruck

INFOS:
Anreise: Freitag, 19. Juni, ab 12 Uhr Hutterheim (siehe Stadtplan)

Freitag Nachmittag/ Abend: Dezentrale Aktionen

Freitag Abend: Infoveranstaltung im Hutterheim, Vortrag 20 Uhr über
Burschenschaften und Südtirolterror (+ Vokü)

Samstag, 20. Juni: 12 Uhr Straßenfest beim Bierstindl (siehe Stadtplan),
(+ Vokü) anschließend Demonstration (Start ca. 17:00) Richtung Messehalle

Sonntag, 21. Juni: Abreise

PENNPLÄTZE:
Wer Pennplätze benötigt bitte Mail an: pennenamberg@gmx.at
Bitte Matten und Schlafsäcke mitnehmen!!!

RECHTSHILFE: 0681/10858933

INFO-TELEFON: Nummer wird noch bekannt gegeben!

Hintergründe:
Vom 19. bis 21. Juni 2009 wird in Innsbruck/Tirol der Festkommers der
Burschenschaften abgehalten werden. Aktueller Anlass dafür ist, dass sich
2009 zum zweihundertsten Mal die Schlacht am Bergisel jährt, in der sich
Tiroler Bauern gegen die Aufklärung auflehnten – Grund genug, um wieder
den Säbel auszupacken und mit dem Thema „200 Jahre Tiroler Freiheitskampf“
auch gleich noch den Südtirolterrorismus mit zu glorifizieren. Der Kommers
ist ein Ereignis, bei dem Vieles, was sich sonst in den Hinterzimmern und
Paukböden der Burschenbuden abspielt, ins Licht der Öffentlichkeit tritt –
kein sehr schöner Anblick: Rechtsextreme Vordenker geben sich ein
Stelldichein mit den wirtschaftlichen und politischen Eliten des Landes,
um ihre im Stillen gesponnenen Machtnetzwerke schamlos zu präsentieren. So
werden ihr Elitedenken, ihr deutschnationales Gedankengut, ihr
Antisemitismus und ihre Vetternwirtschaft immer weiter in die Gesellschaft
hineingetragen. Frauen werden per se nicht in diesen Bünden aufgenommen,
im Gegenteil: Die Macht der Korporierten scheint sich gut mit Patriarchat
und kapitalistischer Klassengesellschaft zu vertragen – kein Denken, das
auf die Interessen der Unterdrücken achtet, sondern nur auf den Vorteil
einer kleinen Gruppe abzielt. Die Folgen sind Ausgrenzung von Menschen,
die nicht in ein rechtsextremes Weltbild passen oder darin seine
untergeordnete Rolle spielen, wie ArbeiterInnen, JüdInnen, Frauen,
MigrantInnen, Menschen, die nicht in die Norm von heterosexueller
Identität passen, Sprachminderheiten etc. Burschenschaften sind keine
harmlosen Kulturvereine, sie sind einflussreiche Gruppierungen, die im
Staat agieren - mindestens 13 Nationalratsabgeordnete gehören momentan
einer deutschnationalen Burschenschaft an, wie z.B. Nationalratspräsident
Martin Graf, der beim Kommers als Festredner auftreten wird. Sie stellen
eine wichtige Verbindung zwischen Parteien und neonazistischen Kräften
dar. Nachdem die „Zivilgesellschaft“ und die politischen Parteien über den
Staat zu intervenieren suchen, der selbst untrennbar mit der Geschichte
des Nationalsozialismus und der Burschenschaften verknüpft ist, weil sie
mit männerbündischen Organisationen kooperieren und ihr Antisexismus nicht
über ein Lippenbekenntnis hinausgeht, rufen wir zu einem autonomen Protest
gegen den Kommers auf. Es soll keinen Platzt für die Netzwerke der
korporierten Rechten und ihren Hass geben, weder in Tirol, noch sonst wo!
Für eine egalitäre Gesellschaft, gegen Kapitalismus und Patriarchat!

Für genauere Infos siehe: www.antifa-ibk.it.tt
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Uni Innsbruck: Mitarbeiter in rechter Studentenverbindung‏

Posted in (Süd-)Tirol und Trentino, Antifaschismus & Antifa with tags , , , , , , , , , on Mai 20, 2009 by Antifa Toscanini

 

Höchst bedenklich! Mitglied der pflichtschlagenden Innsbrucker
Studentenverbindung Corps Gothia ist wissenschaftlicher Assistent und
„Rechtsextremismusforscher“ an der Universität Innsbruck!

Am Institut für Geschichte der Universität Innsbruck ist laut
Institutshomepage seit dem Jahr 2003 Andreas Bösche wissenschaftlicher
Mitarbeiter. Er ist Mitglied der pflichtschlagenden Innsbrucker
Studentenverbindung Corps Gothia. Unter der Leitung von Dr. Brigitte
Mazohl-Wallnig arbeitet er am Projekt „Universitätsreform und
Bildungspolitik 1849-1860“ mit.

Evelyn Roth, die Vorsitzende der Autonomen Antifa Innsbruck: „Die Gothia
ist eine äußerst elitäre, männerbündisch organisierte Verbindung, für
deren Mitglieder das Schlagen der Mensur verpflichtend ist. Sie scheut die
Nähe zu rechtsextremen Burschenschaften keineswegs und ist neben Brixia,
Suevia u.a. Verantstalter des deutschnationalen Burschenschafterkommers
vom 19. bis 21. Juni 2009 in Innsbruck.“
Wohl auch aufgrund des ziemlich offenen Deutschnationalismus und der Nähe
zum Rechtsxtremismus seiner Gothia hält sich Andreas Bösche auf die Frage,
ob weitere Burschenschafter oder Corps-Mitglieder am Institut für
Geschichte arbeiten, bedeckt: „Ja, gibt es schon. Ich möchte aber nicht
sagen, wer.“
Evelyn Roth dazu: „Seine Antwort zeigt, dass die äußerst elitären und
männerbündisch organisierten Netzwerke nach wie vor hervorragend
funktionieren. Die Mitglieder der Burschenschaften und Korporationen
verschaffen sich gegenseitig die Posten und decken sich anschließend
natürlich untereinander!“
Andreas Bösche hat seine Diplomarbeit zum Thema „Internet und
Rechtsextremismus“ verfasst. Inzwischen hat ihm die Universität Innsbruck
sogar den Doktortitel verliehen. „Dass Mitglieder deutschnationaler
Korporationen, die sich aktiv an der Organisation des rechten
Burschenschaftertreffens in Innsbruck beteiligen, von der Universität
angestellt und bezahlt werden, ist völlig inakzeptabel“, meint Evelyn
Roth. „Zudem darf Rechtsextremismusforschung nicht Männern überlassen
werden, die selbst in rechten, pflichtschlagenden Verbindungen organisiert
sind!“

Die Autonome Antifa Innsbruck fordert:

– die Entlassung von Andreas Bösche als Mitarbeiter am Institut für
Geschichte!
– Schluss mit den elitären, männerbündisch organisierten und rechten
Netzwerken!
– Rechtsextremismusforschung darf nicht Mitgliedern in rechten,
schlagenden Korporationen übertragen und überlassen werden!

mehr infos:
http://www.antifa-ibk.it.tt
http://www.myspace.com/antifaibk

Zwischenfall in der KZ-Gedenkstätte Ebensee

Posted in (Neo-)Faschismus with tags , , , , , , , on Mai 11, 2009 by Antifa Toscanini

 

Mauthausen Komitee Österreich 

Zwischenfall bei der Gedenkfeier in Ebensee: – Die Befreiungsfeiern im ehemalige KZ-Mauthausen wurden von einer Neonazi-Provokation bei der Gedenkfeier im ehemaligen Konzentrationslager Ebensee überschattet.  

Die Teilnehmer/innen, unter ihnen zahlreiche Überlebende, wurde von einer Gruppe schwarzgekleideter und mit schwarzer Maske Vermummter mit Sieg-Heil-Rufen und Hitlergruß beleidigt.

Der Vorsitzende des Mauthausen Komitee Willi Mernyi spricht von einem unglaublichen Tabubruch: „Vor wenigen Wochen die KZ-Gedenkstätte Mauthausen geschändet, gestern ehemalige Häftlinge mit Nazi-Parolen provoziert – was kommt als nächstes?“

die jüdische“ 11.05.2009 10:05 

Tirol im Nationalrat von einem Nazi vertreten?

Posted in Antifaschismus & Antifa, Kritik with tags , , , , , , , on März 18, 2009 by Antifa Toscanini

 

„Es ist ein Skandal, dass Tirol im Nationalrat von einem Mann vertreten
wird, der in seiner politischen Karriere schon zwei Mal nachweislich in
verbotenen, neonazistischen Organisationen aktiv war!“ so Eveln Roth die
Vorsitzende der Autonomen Antifa Innsbruck.

Der Tiroler FPÖ-Nationalrat Franz Werner Königshofer war seit bereits 1971
Mitglied der verbotenen NDP unter dem Südtirol-Terroristen Norbert Burger;
und Mitveranstalter des „1. Mitteleuropäischen Jugendkongresses“ der
ebenfalls wegen seiner neonazistischen Ausrichtung verboten wurde.

Königshofer ist weiters Mitgleid in der rechtsextremen Innsbrucker
Burschenschaft Brixia. Die Brixia ist eine jener Burschenschaften, die vom
19.-21. Juni 2009, durch den Kommers das Tiroler Gedenkjahr mit ihrer
menschenverachtenden Ideologie zu mißbrauchen versuchen.
Evelyn Roth dazu: „Nach Martin Graf von der Wiener Burschenschaft Olympia
ist nun Franz Werner Königshofer ein weiteres Beispiel für die
Verbindungen zwischen Staat, rechtsextremen Parteien und Burschenschaften.
Kein Kommers 2009, weder in Innsbruck noch sonstwo!“

Nähere Informationen auf der Seite der Autonomen Antifa Innsbruck

Gegen den nationalen Konsens!

Posted in Antifaschismus & Antifa with tags , , , , , , , , , , , , on März 6, 2009 by Antifa Toscanini

 

Das breite Bündnis von Antifas mit den Bürgerlichen war ein Misserfolg und hat zur inhaltlichen Unschärfe des Protestes beigetragen.

von Gruppe »Leipziger Antifa« (Lea)

Erstmals seit Neonazis die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 öffentlich betrauerten, haben sich in diesem Jahr zwei verschiedene Antifa-Vorbereitungskreise mit der Thematik befasst. Im Gegensatz zum Bündnis »Keine Versöhnung mit Deutschland« suchte »No Pasarán!« dabei den Konsens mit der »Zivilgesellschaft«, um »breite Teile der Gesellschaft« gegen die Nazis zu mobilisieren. Folgerichtig hatte das Bündnis »No Pasaran!« keine Kritik am bürgerlichen Geden­ken und erklärte die Verhinderung des Naziaufmarsches zu ihrem Hauptziel. Dadurch wird ein Antagonismus behauptet, der so nicht besteht: Zwischen dem »wahrhaften Gedenken« der Dresdner Bürgerinnen und Bürger und dem der Naziaufmärsche.

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Schweigt, wenn ihr Deutsche seid!

Posted in Antifaschismus & Antifa with tags , , , , , , , , , , , , , , on Februar 19, 2009 by Antifa Toscanini

 

Am vergangenen Freitag und Samstag zogen Nazis aus Anlass des Jahrestags der Bombardierung Dresdens durch die Stadt. Auch Kai-Uwe und sein Kamerad Henry waren dabei.

von Matthias Galle und Michael Bergmann

Über Kai-Uwe dröhnt der Verkehrslärm, die Demonstration beginnt in einer Unterführung. Das Vasallensystem bedient sich mieser Methoden, um ein würdevolles, stilles Gedenken an die Toten zu behindern! Kai-Uwe schüttelt erbost den Kopf. Die strengen Regeln auf der Demonstration verbessern seine Laune auch nicht gerade. Verdammtes Rauchverbot! Aber Anweisung ist Anweisung, der altgediente Kamerad Thomas »Steiner« Wulff sagt, wo es langgeht: »Hände aus den Taschen, die Skelette und die Kreuze nach vorne zu Maik! Formation einnehmen, fünf nebeneinander! Versucht, das hinzukriegen!« Und so reiht sich auch Kai-Uwe in den Aufmarsch des »Aktionsbündnisses gegen das Vergessen« ein. Es ist der Abend des 13. Februar. Dank der Fackeln kommt doch noch eine würdevolle Stimmung auf. Aber warum darf Enrique Valls, ein Abgeordneter der Alianza Nacional aus Spanien, die Eröffnungsrede halten? Spanier zuerst, oder wie? Zum Glück übersetzt der Demonstrationsanmelder Maik Müller von den Freien Kräften Dresden die Rede ins Sächsische.

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Dresden 14.02.2009 Highlights: No Pasáran!

Posted in Video with tags , , , , , , , , , on Februar 19, 2009 by Antifa Toscanini